21.02.2024

Alarmübung Gemeinde Edemissen

Es berichtet Eileen Selle, Pressesprecherin der Gemeindefeuerwehr Edemissen.

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Am 19.02.2024 um 18:29 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Oedesse mit dem Stichwort der einfachen technischen Hilfeleistung in den Waltersbadweg in Oedesse alarmiert. Auf einem Betriebsgelände einer ortsansässigen Firma war ein LKW aus zunächst unbekanntem Grund rückwärts mit einem PKW kollidiert. Im Rahmen der Lageerkundung durch die Ortsfeuerwehr wurde festgestellt, dass sich in beiden Kraftfahrzeugen jeweils ein Fahrer befand. Während der LKW-Fahrer nicht ansprechbar war und somit aus dem Fahrzeug gerettet werden musste, war der Fahrer des PKW war ansprechbar, jedoch eingeklemmt.

Somit wurde die Stützpunktfeuerwehr Abbensen nachalarmiert, um aufgrund ihrer Ausrüstung eine patientengerechte Rettung durchführen zu können. Gemeinsam durch Kameraden beider Wehren wurde der Insasse des Lastkraftwagens über eine Rettungsbühne ins Freie befördert.

Währenddessen wurde die im PKW eingeklemmte Person von den Feuerwehrleuten mittels hydraulischer Rettungsgeräte, hier Schere und Spreizer, befreit.

Da es sich bei dieser Lage um eine unangekündigte Alarmübung für die beiden Wehren handelte, wurde kein Rettungsdienst alarmiert. Die medizinische Versorgung wäre bei einem realen Verkehrsunfall bereits sichergestellt worden, als die Personen sich noch in den Fahrzeugen befanden. Eine Personenrettung erfolgt immer in enger Zusammenarbeit beider Organisationen, um Verletzte bestmöglich zu betreuen.

Für eine solche Übung ist zur Umsetzung eines möglichst realistischen Szenarios die Beschaffung eines Fahrzeugs erforderlich, welches durch die Einsatzkräfte zerstört werden kann. Dadurch können die Freiwilligen erproben, wie sich das Vorgehen in einem Ernstfall effektiv gestaltet. Während die Firma Albertini den LKW und die Nutzung ihres Geländes zur Verfügung gestellt hat, wurde der PKW von der Firma Siegel und Kamann den Feuerwehren übergeben.

Text: Kathrin Zimmermann


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